Schreibaby: Wo bitte bleibt das Glück?

Alle Babys schreien. Bekommen sie, was sie brauchen, sind sie schnell ruhig.

Doch manche Säuglinge schreien weiter. Weiter. Und immer weiter. Besonders in den ersten drei Monaten ihres Daseins ist es besonders schlimm.

Man geht davon aus, dass ca. 20% aller Babys sogenannte „Schreibabys“ sind. Die Statistik hilft allerdings wenig, wenn man sich die Auswirkungen auf die Eltern dieser Babys anschaut: Schlafmangel. Und das Gefühl, versagt zu haben.

Denn das Leben mit einem neugeborenen Baby hat man sich doch ganz anders vorgestellt. Wir haben vielleicht lange dafür gekämpft, endlich schwanger zu werden. Wir haben eine Schwangerschaft gehabt, die, ganz egal ob sie leicht zu ertragen war oder schwierig, die Vorfreude auf unser Baby immer weiter wachsen ließ.

Und jetzt sind wir enttäuscht und können es einfach nicht begreifen, warum sich bei uns dieses erwartete und erhoffte Gefühl von totalem Glück nicht einstellen mag.

Bin ich denn keine gute Mutter?

Wieso schaffe ich es nicht, mein Kind zu beruhigen? Ich muss doch wissen, was es braucht.

Und bin ich vielleicht undankbar? Ich habe doch ein gesundes Kind! Das ist mehr als viele andere Menschen auf dieser Welt haben. Warum nur kann ich damit nicht zufrieden sein?

Vermeintliche Ursachen des Schreibabys

Der Kinderarzt stellt häufig eine schnelle Diagnose: Bauchweh und Blähungen sind Ursachen für das elendige Schreien. Die sogenannte Säuglingskolik kann der Grund dafür sein, dass das Baby zum Schreibaby wird. Und wenn dem so ist, dann lässt sich dafür recht schnell und unkompliziert Lösung und Linderung finden.

Aber was ist, wenn die Schreierei trotz sorgsamer Ernährung, Fliegergriff und Bauch streicheln nicht aufhört?

Wo können sich Eltern von Schreibabys Hilfe holen?

Hier eine Auflistung von möglichen Anlaufpunkten für Schreibaby-gestresste Eltern:

  • Schreiambulanz
  • Osteopathie
  • Physiotherapie
  • „Schreibabyflüsterin“
  • Schlaf-Coaching

Eine wirksame Unterstützung endet nicht beim Schreibaby…

Es geht bei der Hilfe für dein Schreibaby nicht nur darum, das Schreien möglichst schnell zu beenden. Es geht auch um dich als Mama oder um euch als Eltern.

Denn das Schreibaby hat nicht nur eine Auswirkung auf euren Schlaf, sondern und allen voran auf euer Elterngefühl: Auf das Zufriedensein, Glücklichsein, auf die Selbstbestimmtheit, auf das Selbstvertrauen und die Freude am Elternsein.

Unerlässlich für das (Zurück-)Finden in das positive Elterngefühl ist deine (psychologische) Begleitung durch eine „Schreibabyflüsterin“, die genau weiß, wie du dich fühlst. Und die dir und euch bei der Bewältigung dieser Herausforderung die notwendige Stütze ist.

Wenn du dich mehr für das Thema „Schreibaby“ und die Unterstützung durch eine Schreibabyflüsterin interessierst, dann lege ich dir die Podcast Folge 12 – „Hilfe für dein Schreibaby“ vom Podcast „MAMAphil“ ans Herz, den du hier oder auch bei iTunes und Spotify findest.

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